German Angst – Macht kaputt, was Euch kaputt macht
Kolumnist Toddn Kandziora hat Angst vor dem, was kommen wird. Der Druck auf Ungeimpfte steigt. Aber auch die zukünftige Regierung ist ihm eher Bedrohung als Beruhigung. © Bildmontage: Screenshot: YouTube / Claudia Roth Supporter und Foto: Wikimedia Commons / Plumpaquatsch

German Angst – Macht kaputt, was Euch kaputt macht

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Guten Morgen. Ich mache es kurz und rede nicht viel um den heißen Brei. Ich habe Angst. Und meine Angst wird von Tag zu Tag größer. Es ist nicht so, dass ich vor diesem Virus Angst habe. Der ist nun einmal gekommen, um zu bleiben. Ich habe Angst vor dem, was mit diesem Virus seit Monaten Einzug in unser Leben gehalten hat.

Deine Wahl: Leben oder überleben im Morgen
Kolumnist Toddn Kandziora denkt aus der Perspektive des Ungeimpften darüber nach, zu was die Gesellschaft ihnen gegenüber fähig sein wird: Anpassen, auswandern oder untertauchen? © Bildmontage: Pixabay/Stefan Keller, Pixabay/PIRO4D

Deine Wahl: Leben oder überleben im Morgen

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Wer in diesen Tagen Nachrichten hört, liest oder sieht, hat die Wahl zwischen der Realität zweier verschiedener Welten. Ich bin unsicher, für welche ich mich in den nächsten Tagen entscheiden werde: Entweder für eine auf Angst gebaute Welt der Kontrollierten oder für eine sich in Auflösung befindenden Welt des freien Individuums – eine heute verfolgte Spezies.

Was ich mir gönne - was ich mir verwehre
Unser Kolumnist Toddn Kandziora schaut nach Österreich und erinnert sich darüber an Vorkommnisse aus der Familiengeschichte. Und Toddn erinnert sich an Geschichten seines Großvaters voller Mut und Anstand. © Foto: Pixabay / alanbatt

Was ich mir gönne - was ich mir verwehre

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Ich bin süchtig. Ja, ich gebe es zu. Wer in meiner Gegenwart eine Chipstüte öffnet, der wird selbst nur noch wenig Freude an dieser haben. Ich bin süchtig nach Chips. Je schärfer und salziger, umso lieber. Doch weil mir oft schon nach einer halben Tüte schlecht wird und mir am nächsten Tag der Bauch über den Hosengürtel quillt, esse ich selten Chips. So lecker sie auch sind.

Ungeimpft und asozial: „Sich nicht zu impfen, kostet Menschenleben“
Ein Ungeimpfter im Kessel der Ungeimpften: „Nur wieder einen weiteren Tag miteinander durchhalten können mit der kleinen Hoffnung auf ein großes Wunder.“ © Foto: Pixabay / Thomas Wolter

Ungeimpft und asozial: „Sich nicht zu impfen, kostet Menschenleben“

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„Die freie Entscheidung, sich nicht zu impfen, kostet Menschenleben“. So las ich es heute zum Frühstück in der Braunschweiger Zeitung. Dieser Satz stand erhaben und bedeutungsvoll in großen Buchstaben auf der Seite von Lesern für Leser in der Rubrik „Ihre Meinung“ der regionalen Tageszeitung, die ich seit einiger Zeit früh morgens (man gönnt sich ja sonst keine andere Meinung mehr) erhalte.

Die Grabenbauer arbeiten weiter an der Spaltung der Gesellschaft
Kolumnist Toddn Kandziora meldet sich dieses Mal außer der Reihe schon am Montag. Initial dafür waren ihm die schweren Geschütze, die bei Anne Will gegen Ungeimpfte aufgefahren wurden. © Screenshot: ARD-Mediathek / ANNE WILL

Ein Leben im falschen Film

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„Momentan erleben wir ja wirklich eine Tyrannei der Ungeimpften, die über das Zweidrittel der Geimpften bestimmen und uns diese ganzen Maßnahmen aufzwingen.“ O-Ton Sonntagabend von Frank-Ulrich Montgomery. Der ehemaligen Präsidenten der Bundesärztekammer saß doppelt-plus-gut geimpft bei Anne Will und geifernd im Rollkragenpullover.

Im Wendekreis der Angst
Kolumnist Toddn Kandziora liest Henry Miller und denkt über seinen neuen Alltag nach. Dann erinnert er sich, was alles hätte sein können, was möglich wäre, dem zu entrinnen. © Foto: Pixabay / Ben Frieden

Im Wendekreis der Angst

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Als Henry Miller zu Beginn der Dreißigerjahre nach Paris flüchtete, war er als Schriftsteller gescheitert. Kein Verlag in den USA oder in Europa war an seiner Schreibe interessiert. Da er der Meinung war, nichts, aber auch rein gar nichts mehr verlieren zu haben, ließ er jegliche literarische Konventionen und allen Anstand der damaligen Zeit hinter sich und schrieb das 1934 erschienene Buch „Wendekreis des Krebses“.

Die Kraft liegt in Dir
Kolumnistin KIA erzählt, wie es sein kann, wenn das Leben manchmal so schwer und unerträglich wird, dass Kraft und Wille versagen, und wie man sich dadurch verändern kann. © Foto: Unsplash / MAX LIBERTINE

Die Kraft liegt in Dir

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Immerzu will ich mich hinsetzen und schreiben, immerzu will ich zur Ruhe kommen und meine Gedanken ordnen, ich will da eine Routine einbringen, denke ich mir, einen Rhythmus, eine Beständigkeit. Ich will niederschreiben, was mir meine Gedanken Tag ein, Tag aus, Nacht ein, Nacht aus zuflüstern - mir anvertrauen.

Der Mensch muss nur bereit sein - dann ist vieles machbar
Kolumnist Toddn Kandziora fühlt sich von den etablierten Medien manchmal plattgehauen wie ein Schnitzel. Aber durch die Panade ziehen und frittieren lässt er sich deshalb trotzdem nicht. © Foto: Pixabay / MaBraS

Der Mensch muss nur bereit sein - dann ist vieles machbar

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Seit geraumer Zeit erhalte ich täglich wieder die Ausgabe einer regional erscheinenden Tageszeitung. Man gönnt sich ja sonst kaum noch eine andere Meinung. Denn den woken Radiosendern im neuen Normal meine Aufmerksamkeit zu opfern, das fällt mir von Tag zu Tag schwerer. Deren penetrante, täglich zunehmende Hetze ist für mich einfach nicht mehr zu ertragen.

Ein Tag im Leben des Toddn Kandziora
Kolumnist Toddn Kandziora: Kann es eine bessere Stimmung im Land geben als jene, in der wir leben, um endlich den großen russischen Klassikern zu verstehen? © Foto: Toddn Kandziora, aufgenommen mit einem alten Nokia

Ein Tag im Leben des Toddn Kandziora

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In zwei Tagen wird die große Papiertonne vor dem Haus wieder geleert. Dies geschieht alle zwei Wochen in unserem Landkreis. Und alle zwei Wochen sortiere ich Tage zuvor einen Stapel mit Büchern aus, derer ich überdrüssig geworden bin. Bücher die, ich sag, wie es ist, wegkönnen. Bücher, die für mich Wert, Sinn oder an Bedeutung verloren haben.

Der Winter naht!
Kolumnist Toddn Kandziora sieht den kommenden Winter als ein Schreckgespenst, dass uns alle das Frieren lehren wird. Also nicht alle, aber alle da unten. © Foto: Pexels / Amir Esrafili

Der Winter naht!

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Der Winter naht! So beginnt die erste Episode der ersten Staffel von GAMES OF THRONES. Mit diesen drei Worten wird der Zuschauer, sagen wir einmal seelisch vorbereitet auf das, was da noch kommen mag. In den folgenden acht Staffeln vom Spiel um den herrschaftlichen Thron wird Folge um Folge vor diesem ominösen Winter gewarnt.

Als meine Tage zur Lüge wurden
Kolumnist Toddn denkt über das Leben nach und darüber, dass wir noch keine Maschinenmenschen sind. © Foto: Pixabay / efes

Als meine Tage zur Lüge wurden

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Ja, ich gebe es zu. Ich neige in dieser Zeit vermehrt zur Lüge. Werde ich gefragt, ob ich geimpft sei, so bejahe ich die an mich gerichtete Frage. Antworte ich auf die Frage aller Fragen dieser Zeit mit JA, dann sehe ich in ein zufriedenes, beruhigtes Gesicht vor mir, aus dem langsam die Angst dieser Zeit vor einem möglichen Krankheitsüberträger weicht.

Kurzer Blick über das Pulverfass
Kolumnist Toddn glaubt, der neue Mensch muss sich anstrengen, um in der nahen Zukunft bestehen zu können. Und es wird für alle sehr teuer werden. © Foto: Pixabay / intographics

Kurzer Blick über das Pulverfass

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Deutschland hat gewählt. Letzten Sonntag. Was hinten rauskommt, wissen wir noch nicht. Denn trotz der Unregelmäßigkeiten am Wahltag in Berlin sind GRÜNE und FDP schon am Spieltisch am Auswürfeln, wer der neue König im Ländle sein darf und welche neuen Kleider er zu tragen hat, über deren Schönheit wir uns erfreuen dürfen.

Verzweifle nicht in schwieriger Zeit
Kolumnist Toddn Kandziora schaut auf die Bundestagswahl mit einer Art angespannten Gelassenheit, aber lesen Sie bitte selbst. © Foto: Pixabay / Free-Photos

Verzweifle nicht in schwieriger Zeit

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Ich habe heute leider nicht viel Zeit zu schreiben. Ich mache es kurz: Das Leben schmeißt einem ja bekanntlich gerade dann, wenn es ohne viel eigenes Verschulden bergig und steinig wird, zusätzlich das ein oder andere Stöckchen vor die Füße, damit der Weg, der zu bewältigen ist, aber auch mal so richtig anstrengend wird.

Ich sehe was, was du nicht siehst?!
Kolumnist Toddn sieht dieser Tage Dinge, von denen er glaubt, das andere sie nicht sehen. Dieser Umstand ist jedoch nicht unerlaubten Substanzen geschuldet, sondern einem amerikanischen Großunternehmen. © Foto: Pixabay / Gerd Altmann

Ich sehe was, was du nicht siehst?!

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„Ich sehe was, was du nicht siehst?!“ Dieser Satz eines beliebten Kinderspiels ist sicher vielen von euch vertraut. „Ich sehe was, was du nicht siehst?!“ drückt für die kindliche Entwicklung etwas Wichtiges aus: Die persönliche Sichtweise auf bestimmte Dinge im eigenen Leben.

Wo stehe ich in all dem Schlamassel?
Kolumnist Toddn am Vorabend des 20. Jahrestages der Anschläge auf die New Yorker Türme. © Foto: Pixabay / Gerd Altmann

Wo stehe ich in all dem Schlamassel?

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Sicher kann ein jeder von uns Älteren sich daran erinnern, an welchem Ort er sich gerade befand, was er gemacht hat, als heute vor zwanzig Jahren die Türme in New York fielen. Aus welchen Gründen immer die Zwillingstürme und das Gebäude 7 fallen mussten, ich trauere um die genommenen Leben und gedenke ihrer Seelen. Mögen sie nicht verloren sein und sich in einer besseren Welt befinden als die, aus der sie gerissen wurden, in welcher sie nicht weiterleben durften.

Boris Reitschuster und Christian Witt - Bilder einer verbotenen Demonstration in Berlin
Fotostrecke der verbotenen Demonstration in Berlin am 28. August 2021. Christian Witt hinter und Boris Reitschuster vor der Kamera. © Foto: Christian Witt

Boris Reitschuster live in Berlin – die Fotografenperspektive

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Ende August 2020 versammelten sich mehr als hunderttausend Bürger gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung auf der Straße des 17. Juni in Berlin. Ein Jahr später werden solche oppositionellen Demonstrationen nicht mehr genehmigt, viele Menschen wurden seitdem diffamiert und ihre Bewegung sogar teilweise unter Beobachtung des Verfassungsschutz gestellt.

Deutschland am Morgen im Nebel
Unser Kolumnist Toddn Kandziora ist mit seinem Hund unterwegs. Der hat zwar Angst vor fallenden Äpfeln, aber er macht Toddn gute Laune. © Foto: Unsplash / Tiberiu Popa

Deutschland am Morgen im Nebel

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Dies heute ist meine fünfunddreißigste Kolumne. Vierunddreißigmal habe ich euch dystopisch düstere Gedanken um die Ohren gehauen. Heute werde ich das einmal nicht tun. Zumindest nicht so heftig wie bisher und von mir gewohnt.

Wer denn noch - wenn nicht wir?
Kolumnist Toddn: „An ihre Verachtung haben wir uns fast gewöhnt. Uns jedoch damit abzufinden Menschen ohne Wert zu sein, dieses harte Brot wird manch einer nicht bereit sein zu schlucken.“ © Screenshot: YouTube / Schicht im Schacht: Abschied von der Kohle | WDR

Wer denn noch - wenn nicht wir?

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Hallo, schöne neue Welt. Wieder hast du mich zurück in deinen technokratisierten, so beschützenden Fängen. Seit vier Tagen jetzt wieder. Und seit drei Tagen bist du mir zu viel des Guten. Deine durchdringende Liebe und Fürsorge, für so einen wie mich, die ist oft schwer zu ertragen.

Über das Leben abseits einer kranken Gesellschaft
Kolumnist Toddn will ungeimpft zwei Jahre im Wald leben oder an einem See. Dafür sucht er einen passenden Ort. © Foto: Pixabay / Jerzy Górecki

Über das Leben abseits einer kranken Gesellschaft

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Ich habe es wieder getan. Ich war auch die letzte Woche nicht daheim. Nicht erreichbar für die allmächtige GEZ und ihre Gerichtsvollzieherin. Ich wurde weder von Radionachrichten verängstigt, von Tonnen schweren Zeitungsmeldungen ideologisch erschlagen oder mit Internetfrequenzen auf 3, 4 oder 5G Level verstrahlt. Ich war eine weitere Woche nicht empfangsbereit für die Gnade und den segensreichen Schutz ihrer neuen Normalität.

Einfach abschalten
Kolumnist Toddn Kandziora war auf Reisen. Von der Einsamkeit in die Einsamkeit. Vom Computer in die computerfreie Einöde. Und für Toddn gilt: Alles ist besser als das, was für alle gleich ist. © Foto: Pixabay / Mystic Art Design

Einfach abschalten

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Ich war die letzte Woche mal weg. Nein, nicht daheim hinter meinen sieben Bergen. Dort, wo ich war, da hatte ich keinen Computer und keinen Internetzugang. Daher kam meine Kolumne nicht am letzten Samstag. Deshalb könnt ihr sie erst heute lesen. Entschuldigt bitte die Verspätung.

Deutschland hat am Hindukusch einen Krieg verloren
Die Taliban erobern in rasanter Geschwindigkeit ganze Regionen in Afghanistan zurück, der zwei Jahrzehnte dauernde und viele Milliarden Euro verschlingende Krieg gegen den Terror ist verloren. © Foto: Wikimedia Commons / Petty Officer First Class Ryan Tabios, ISAF HQ Public Affairs

Die Niederlage

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Ungefähr 10 Kilometer außerhalb von Kundus liegt das Camp Pamir. Es hat der Bundeswehr mehr als anderthalb Jahrzehnte als Hauptquartier gedient und ist erst am 30. April dieses Jahres vollständig der Afghanischen Nationalarmee (ANA) übergeben worden. In den Mittagsstunden des 11. August 2021 besetzen Einheiten der Taliban das Camp. Dies ist der endgültige Schlussstrich unter einen Krieg, der nicht so heißen durfte, aber dennoch einer war.

Die vierte Welle spült es weg
Wer nichts zu sagen hat, der sollte den Mund halten. Punkt. Wem nichts wirklich Gescheites trotz des vielen, alltäglichen Irrsinns dieser Welt, insbesondere im eigenen Land einfällt zu schreiben, nun, der sollte es besser sein lassen. © Foto: Toddn

Die vierte Welle spült es weg

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Ich probiere es jetzt noch einmal. Einmal noch. Und wenn ich es wieder nicht schaffe, einen auch nur halbwegs interessanten Satz in die vor mir liegende, von Schokolade, Kekszucker und Chips-Salz verklebte Tastatur zu hämmern, dann, ja dann lasse ich es heute sein. Dann wird diese Kolumne eine sehr kurze. Eine ganz kurze.

Traumhafte Nachrichten aus Andersdeutschland
Kolumnist Toddn Kandziora hat in seiner dreißigsten Ausgabe einen Traum von einem Land jenseits der Maske. Selten noch endete eine seiner Kolumne so positiv. © Foto: Pixabay / analogicus

Traumhafte Nachrichten aus Andersdeutschland

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Aus einem Traum: Meine Kanzlerin hieß nicht mehr Merkel, sondern Wagenknecht. Auch der Vizekanzler war eine Frau und sie hieß Petry. Die Frauke war in dieser Stadt geboren. Na, die musste sich vor Ort auch auskennen. Gut kannte sich auch der Innenminister aus. Der hieß Maaßen. Der stammte zwar nicht von hier, wurde aber wegen seines Sachverstandes von den hier lebenden Bürgern sehr geschätzt.

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht sorgen
Wer Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern betrachtet, der findet unser Land in vielen Kategorien abgeschlagen unter ferner liefen. Denn dort befindet sich heute dieses beste Deutschland aller Zeiten. © Screenshot: YouTube / DW Deutsch

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht sorgen

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Durchschnittlich betrachtet habe ich fast zwanzigtausend Euro Cash zur Verfügung. Ich besitze durchschnittlich ein halbes Haus, fahre durchschnittlich ein drei Jahres altes Auto. Mache seit Jahren durchschnittlich einmal im Jahr Urlaub in einem Sonnenparadies, bekomme durchschnittlich fast dreitausend Euro Rente (wenn ich in Rente gehen sollte) und von meinen Wertpapieren, Edelmetallen und Kindern rede ich erst gar nicht. Aber ich bin nicht durchschnittlich.

Land unter
Kolumnist Toddn Kandziora schaut zurück auf die Woche und kommentiert was passiert ist und was nicht und was die Entscheider meinen, wie wir darüber zu denken haben. © Foto: Pexels / Vlad Chețan, Alexandra_Koch

Land unter

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Es regnet und regnet und regnet. Es hört ja gar nicht mehr auf zu regnen. Auch hier, wo ich schon länger lebe, regnet es seit Wochen immer wieder und tagelang und meist in der Nacht. Doch ist unser Regen lange nicht vergleichbar mit den katastrophalen Wassermassen, die der Himmel über NRW und Rheinland-Pfalz auf die dort lebenden Menschen prasseln lässt.

Morgens um acht Uhr in Gedanken bei Anabel Schunke
Kolumnist Toddn Kandziora schaut mal wieder in trübes Wetter. Aber er gibt nicht auf. Er bleibt in seinem Neorealismus standhaft wie gehabt auch in Folge 27. © Bildmontage: Pixabay / Gerd Altmann, Alexandra_Koch

Morgens um acht Uhr in Gedanken bei Anabel Schunke

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Es ist früh am Morgen. Der Himmel ist grau, es regnet und das körperliche Wohlbefinden war auch schon einmal besser. Gestern war Donnerstag, der Tag der offenen Dorfgarage am Abend und das rächt sich immer wieder freitags, diesen für mich doch wichtigen Tag der Woche, an dem ich fit genug sein muss, um ein paar gerade Sätze für meine Kolumne zusammenzuschreiben.

Leben im Nicht-mehr-Land
Wären wir als Bevölkerung im Denken gespalten, dann hätte es in der letzten Zeit einen Aufstand gegen so vieles gegeben, was diesen gerechtfertigt hätte. Aber es gab keinen Aufstand. © Foto: Pixabay / ASSY

Leben im Nicht-mehr-Land

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Nein, wir sind kein gespaltenes Volk. Wären wir als Bevölkerung im Denken gespalten, dann hätte es in der letzten Zeit einen Aufstand gegen so vieles gegeben, was diesen gerechtfertigt hätte. Aber es gab keinen Aufstand. Kein Aufbegehren von den vielen unten gegen die wenigen da oben. Gab es nicht.

Und wie masturbieren Sie?
Masturbation ist ein sehr intimes Thema. Das ist unser eigenes kleines Ritual, unser eigener kleiner Moment. Druck ablassen, Fantasien freien Lauf lassen und mit erstaunlicher Leichtigkeit einschlafen. © Foto: Pexels / Deon Black

Rücklings in zwei Minuten zum Höhepunkt

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KIA sinniert über ihre eigenen Masturbationspraktiken sowie erste Erfahrungen, und stößt dabei auf die Frage, ob Andere wohl auch ihre Lust manchmal ganz gezielt steuern, um unterschiedliche Alltagsaufgaben zu meistern.

Deutschland Regenbogenland
Immer noch gut die Hälfte der, in der besten Demokratie und im besten Deutschland aller Zeiten Lebenden, schätzen sich glücklich. In diesem Sinne. Möge dieser Sommer noch die letzten, aktiven Hirnzellen schmelzen lassen. © Foto: Pexels / Sharon McCutcheon

Deutschland Regenbogenland

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Stell dir vor es ist EM und keiner schaut zu. So zumindest erscheint es mir dieser Tage, wenn ich mich in meinem kleinen Dorfe mit Nachbarn, Bekannten und Freunden unterhalte. Im Sommer 2021 ist Fußball zur Nebensächlichkeit verkommen. Da ist kein Märchen.

Macht euer Ding, aber lasst uns in Ruhe.
Wir sind eh bald schon der Kompost, auf dem ihr eure neue Welt gedeihen lassen und den ganzen Tag vor Freude hüpfen könnt. Aber bis dahin. Bitte. Lasst uns in Ruhe im Garten sitzen und dabei zuschauen. © Foto: Unsplash / Luisa Brimble

Macht euer Ding, aber lasst uns in Ruhe.

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In naher Zukunft werden Menschen sich verdächtig machen, wenn sie nicht willens sind, sich rund um die Uhr analysieren und kontrollieren zu lassen. Denn dies dient nicht nur dem Wohl der einzelnen Person, sondern dem Wohle aller. Daher wird, wer nicht mitmacht, der Feind sein.

Ich nehme mir die Freiheit
Wo kämen wir da hin? Bürger und Bürgerinnen die miteinander reden? Vielleicht gar über Sinn und Unsinn all der vielen Maßnahmen. Verordnungen. Bestimmungen. Verbote und Einschränkungen. Das wäre blanke Anarchie. © Foto: Pixabay / Gerd Altmann

Ich nehme mir die Freiheit

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Toddn sucht in dieser Kolumne nach einer Möglichkeit Frau Merkel ein wenig sympathischer zu denken. Todnn versucht, Merkels kaum nachzuvollziehenden Erklärungen und Entscheidungen zu verstehen… Er würde dafür sogar Verzicht üben. Aber was ist, wenn Merkel einfach nur gemein ist und sich einen Teufel um Toddn und Co schert?

Revolution in der Monatshygiene?
Die Menstruationstasse zwei Jahre später: Riesensauerei oder Revolution der Monatshygiene? © Foto: Pexels / Nataliya Vaitkevich

Menstruationstasse - ein Selbsttest

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Zuerst erschienen am 01.12.2020

Der heutige Weltmenstruationstag 28. Mai 2021 möchte „raus aus der blutigen Tabuzone“, wie der Merkur stellvertretend für andere Gazetten schreibt. Wir wollen gar nicht lange drumherum reden und lassen stellvertretend eine Frau zu Wort kommen, die sich intensiv mit ihrer Monatsblutung befasst und neue Erkenntnisse gewonnen hat: Kolumnistin KIA berichtet über ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit der Menstruationstasse, einem neumodernen Produkt für Frauen im Umgang mit ihrer so genannten Monatsblutung.

Keine Zeit, um Träume zu begraben
Toddn findet Alkohol eine korrekte Lösung, ein bisschen abzuschweifen vom Hier und Jetzt der ausklingenden Merkel-Ära am Vorabend des hundertjährigen Baerbock-Reichs. © Foto: Pixabay

Keine Zeit, um Träume zu begraben

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Gegen sechs Uhr in der Früh bin ich von einem wilden Rudel aufheulender Trecker vor dem Haus geweckt worden. Es waren ihrer fünf bis sechs, die sich lautstark aufmachten verschiedene Felder der Umgebung zu bewirtschaften. Die Nachbarin nutzte das frühzeitige Lärmkommando vom Großbauern, um sich auf ihren Aufsitzmäher zu setzen und bevor der große Regen an diesem Tag über das Land kommt ihren Rasen zu stutzen.

Vom Balkon
Warum merken wir nicht, dass die Maske uns einschränkt? Wollen wir eigentlich wieder frei atmen? Oder doch lieber in Gedanken versinken? © Foto: Unsplash / Mahdi Bafande

Wie merken wir’s wieder?

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Es ist Mittwoch, 19. Mai 2021, ca. 9:20 Uhr. Trotz meiner inzwischen 57 Lebensjahre rauche ich immer noch. Deshalb stehe ich an diesem Morgen bereits zum zweiten Mal auf dem Balkon meiner Kreuzberger Wohnung. Weil diese an einer sogenannten Fahrradstraße liegt, gibt’s dort nicht nur vorbeibrausende Autos, sondern auch viele Radfahrer zu sehen.

Draußen vor der Tür
Kein Zutritt ohne Impfung! © Bildmontage: Pexels / Artem Beliaikin

Draußen vor der Tür

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Vor zwei Tagen fuhr ich nach Wochen wieder einmal in die nächste Kreisstadt. Zum Einkaufen. Ich brauchte dringend eine neue Hose, ein Paar Laufschuhe, die alten waren völlig hinüber und einiges an Zeugs aus dem Baumarkt für die anstehenden Reparaturen am windschiefen Gewächshaus. Keine halbe Stunde später fuhr ich ohne neue Hose, ohne das Paar Laufschuhe und ohne Arbeitsmaterial zurück nach Hause, da mir der Zugang zu den Läden verweigert wurde. Ich musste draußen bleiben. Draußen vor der Tür.

Neue Serie: The Attaché
Ein Beziehungsdrama in Zeiten des Terrors © Screenshot: YouTube / STARZPLAY Germany

Israelisches Serienkonzept auf Stadt der Liebe angewandt

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Die Macher hinter den weltweit erfolgreichen Serien aus Israel wie „Shtisel" haben nun eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund der Anschläge auf das Bataclan-Theater 2015 herausgebracht. Die französische Hauptdarstellerin Héloïse Godet beantwortete uns exklusiv ein paar Fragen, wie die Dreharbeiten für sie als Nicht-Hebräischsprecherin verliefen und wie die Serie ihre Sicht auf das jüdische Leben in Frankreich geändert hat.

Auf der anderen Seite der Daseinswippe
Es kommt darauf an, wie viele von uns sich für die eine oder die andere Seite der Daseinswippe entscheiden! © Foto: Alexander Wallasch

Auf der anderen Seite der Daseinswippe

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Ein besseres Land für alle Menschen dieser Erde ist gar kein Deutschland mehr. Keine Landesfahne. Keine gemeinsame Sprache. Ach, und am besten gleich auch keine bösen Deutschen mehr. Weg damit. Zero Covid, Zero Deutschland!

Ich gebe ihnen mein Ehrenwort…
Die Gendersprache getrimmte Nachrichtensprecherin flüstert mir in mein Reptiliengehirn . © Foto: Pixabay / Quim Muns

Ich gebe ihnen mein Ehrenwort…

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Guten Tag. Heute möchte ich Ihnen, meinen Leserinnen und Lesern mitteilen, ich bin in der letzten Woche schon am frühen Morgen ein wenig verwirrt durch einen weiteren, einsam-traurigen Tag gewankt und dabei nicht nur einmal mit dicken Kopf am Küchentürrahmen hängen geblieben. Ja, fast bin ich im Angesicht der derzeitigen Gesamtbildlage auch ein klein wenig wütend geworden. Um nicht völlig meine Contenance zu verlieren, bin ich zu Beginn der Woche dazu übergegangen meinen Konsum täglicher Horror-Show-Nachrichten auf wenige Minuten am Tag zu reduzieren. Wurde mein Leben dadurch ein besseres? Nein. Wurde es nicht. Es wurde eher recht mysteriös.

Mein Herz sehnt sich in die Vergangenheit - zurück in eine bessere Zeit
Ich war irgendwo angekommen, wo es sich zu Hause anfühlte. Dann war das wohl Heimat. © Foto: Toddn Kandziora

Mein Herz sehnt sich in die Vergangenheit - zurück in eine bessere Zeit

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Unsere Herzen stehen unter Dauerbeschuss. Unsere Herzen werden seit mehr als einem Jahr in ausgeklügelten, medial inszenierten Stahlgewittern rund um die Uhr von Spezialisten im Schleudergang reingewaschen. Wo schlägt das eigene Herz in dieser verrückten Zeit? Schlägt das Herz auf der linken, oder pocht es auf der rechten Seite in eigener Brust? Das Herz schlägt bekanntlich Links. Es schlägt in der Mehrzahl links und vereinsamt dort inzwischen in Massen. Es wird seiner, von Politik und Medien als obsolet zu betrachtender Heimat entrissen. Noch aber darf es schlagen, von Fachärzten und Spezialisten verordnet auf der linken Seite. Der heimatlosen.

Eure Freiheit ist nicht meine
Da auch im Winter Bäume gefällt, gerückt, entastet und zerteilt werden müssen, gab es Typen wie mich. © Foto: Pixabay / Michal Jarmoluk

Eure Freiheit ist nicht meine

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In den letzten Jahren vor der deutschen Wiedervereinigung arbeitete ich im Winter als nicht versicherter Holzfäller im hessischen Knüllgebirge unweit von Marburg. Nicht auf Steuerkarte. Die staatlichen Holzfäller machten in dieser Zeit Kurzarbeit oder hielten ihren behördlich erteilten Winterschlaf.