Zuwanderungskritik richtet sich gegen Regierungen, welche die illegale Einwanderung unter dem Deckmantel der Asylgesetzgebung oder eines – neueren Datums – Aufenthalts auf Probe zugelassen und befördert haben.
Immer wieder wird hier zu Recht auf Pullfaktoren hingewiesen und zäh darum gerungen, in wie weit die Einladungspolitik von Angela Merkel, die Politik der offenen Grenzen, das einzigartige soziale Netz in Deutschland oder auch die sogenannten „Seenotretter“ und die Schlepper-NGOs etwa in Afghanistan als wesentliche Pullfaktoren eine Rolle spielen.
Zunächst handelt es sich hier um Zusammenspiel aller an illegaler Zuwanderung interessierten Protagonisten.
Offenbar aber ist in den vergangenen Jahren ein Aspekt zu kurz gekommen bzw. in der Debatte immer weiter verödet, der zu Beginn durchaus eine wichtige Rolle gespielt hat. Ein kluger Journalist und Freund gab mir heute einen Hinweis für einen Debattenbeitrag, dem ich hier nachspüren will.
Der Freund schrieb:
„Die Mutter aller akuten europäischen Probleme ist der westliche Expansionismus (oder: Imperialismus. Irak, Afghanistan, Syrien, Libyen... und zuletzt Ukraine - die Massenimmigration wurde durch militärische Interventionen provoziert...“
Die Mutter aller akuten europäischen Probleme sei der westliche Imperialismus? Das klingt in der Wolle rotgefärbt, das klingt nach einer linksradikalen Dialektik der 1970er Jahre, nach dem Sozialistischen Deutschen Studentenbund, nach Hafenstraße, nach einer Gewerkschaftssitzung der 1980er Jahre oder nach einem Vortragstitel eines bekennenden Weltbürgers im örtlichen Bürgerzentrum.
Aber ist dieser Ansatz deshalb einfach vom Tisch zu wischen? Spätestens seit der Debatte um Wehrpflicht und Bundeswehraufrüstung wissen wir, wie schwer sich friedensbewegte Konservative mit Blick auf die Ukraine damit tun, sich konsequent gegen jede Aufrüstung und Waffenlieferungen zu stellen.
Die Frage wurde zuletzt auch für die AfD zum Dilemma: Denn wer die Bundeswehr hochrüsten will, der befeuert damit unvermeidbar auch den Ukrainekrieg und richtet sich automatisch gegen Russland, denn gegen welchen imaginären Feind sollten die Waffen sonst gerichtet sein, wenn man den Feind im Inneren einmal außen vorlässt?
Die Überschrift für einen nachdenklichen Blick zurück zum Anfang könnte so lauten: „Von Afghanistan bis Ukraine: Wie Interventionen Europa destabilisieren und Massenmigration auslösen.“
Europa und Deutschland werden von Krisen erschüttert: Migration, soziale Desintegration (Auflösung des Zusammenhalts), politische Radikalisierung, De-Industrialisierung und eine zunehmende Auflösung traditioneller geopolitischer Beziehungsgeflechte.
Doch anstatt Ursachenforschung zu betreiben, werden auch auf der zuwanderungskritischen Seite die immer gleichen Narrative gespielt und eine Reihe von überdehnten Untergangserzählungen des Abendlandes weiterverbreitet. Man kann sagen, die Schützengräben sind bis aufs Grundwasser ausgehoben und die Argumente werden in einem substanziellen wie nervenzerrenden Stellungskrieg ausgetragen.
Nach zehn Jahren des Gefechtes und der systematischen Verfolgung und Ausgrenzung der Zuwanderungskritiker scheinen allerdings die Ursachen für diese anhaltende illegale Massenzuwanderung fast in Vergessenheit geraten zu sein! Allenfalls ein unverbesserlicher Jürgen Todenhöfer oder Oskar Lafontaine erinnern bisweilen an die große antiimperialistische Erzählung der radikalen Linken.
Aufgepasst: Es gibt eine Geschichte jenseits der Erzählung von einem großen Bevölkerungsaustausch. Die Wurzel der Zuwanderungskrise ist nämlich weder zufällig noch mysteriös: Sie liegt im westlichen, vor allem US-amerikanisch geprägten Expansionismus, der im Zusammenspiel mit europäischen Satellitenstaaten über Jahrzehnte gewaltige geopolitische Verwerfungen produziert hat, die im Ergebnis als Flüchtlingsströme und politische Verwerfungen Europa mit Deutschland im Zentrum des Sturms fest im Würgegriff haben.
Als Ursache für die gigantische deutsche Neuverschuldung von über einer Billion Euro die Kosten der illegalen Masseneinwanderung auszublenden, ist ein Kunststück der Verdrängung!
Es ist von elementarer Bedeutung, sich zu erinnern, wie alles begann. Im Folgenden kann nur lückenhaft und als Gedankenanstoß an die Chronologie der Ereignisse erinnert werden. Leser mögen die Zusammenfassung bitte mit ihren eigenen Erinnerungen ergänzen, bitte auch in den Kommentaren.
Vor 9/11 wusste jeder, was gemeint war, wenn der Begriff „Blut für Öl“ fiel. „Kein Blut für Öl“ war einer der Slogans, mit dem Friedensbewegte 2003 gegen den Irak-Krieg mobilisierten.
Der NATO-Einsatz in Afghanistan begann als Vergeltung für 9/11. Rückblickend kann man sagen, er endete in imperialer Überheblichkeit und Realitätsverweigerung: Zwanzig Jahre Besatzung, hunderttausende Tote, Milliarden an Kriegskosten — und am Ende überließen die USA und ihre europäischen Verbündeten das Land den Taliban. Währenddessen flohen Millionen Afghanen — viele in Richtung Europa, was sich bis heute in der Migrationsstatistik der EU niederschlägt.
Zu den meistzitierten Aussagen damals verantwortlicher Politiker gehörte jene der US-amerikanischen Ex-Außenministerin Albright, die auf eine halbe Million tote Kinder durch Irak-Sanktionen angesprochen erklärte: „Wir denken, der Preis ist es wert.“ Aber der Preis für was?
2003 führte der Westen, unter Federführung der USA und mit Unterstützung britischer und spanischer Truppen, einen Angriffskrieg gegen den Irak — ohne UN-Mandat.
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Besonders schwerwiegend: Dieser Angriff basierte auf Lügen über Massenvernichtungswaffen. Als US-Außenminister Colin Powell dem Irak vor dem UN-Sicherheitsrat den Besitz von Massenvernichtungswaffen vorwarf, begründete er damit die US-Intervention im Irak.
Später entschuldigte sich Powell für die in der Rede verbreiteten Lügen. Die „Beweise“ für die Existenz von Massenvernichtungswaffen, die Powell an diesem Tag vorgelegt hatte und die als Begründung für die spätere Intervention herhalten mussten, bestanden aus Material, dass vom amerikanischen Geheimdienst manipuliert worden war. Die Beschädigung der UN als Institution konnte kaum größer sein.
Die Folgen waren ein zerstörtes Land, der Aufstieg des „Islamischen Staates“ und eine Welle von Flucht und Vertreibung nach Europa. Der Kontinent bekam die Konsequenzen unmittelbar in Form von Migrationsdruck und Terroranschlägen zu spüren.
Aber damit war es noch lange nicht ausgestanden. 2011 bombardierte die NATO Libyen unter dem Vorwand des „Schutzes der Zivilbevölkerung“.
Faktisch diente der Militäreinsatz aber der Unterstützung der Aufständischen, es fanden regelmäßig Konsultationen mit deren Militärführern statt. Die Wahrheit ist: Hier wurde eine Regierung gestürzt, die dem Westen wirtschaftlich unbequem war.
Nach dem Sturz Gaddafis herrscht dort Anarchie. Europa wurde von einer weiteren Migrationswelle getroffen — diesmal über die zentrale Mittelmeerroute. Anarchie und illegale Massenzuwanderung halten bis heute an. Die Mittelmeeroute ist für NGOs zu so etwas, wie dem Heiligen Gral ihrer Kreuzrittertätigkeit geworden. Bis dahingehend, dass diese NGOs jetzt eine finanzielle Unterstützung der Bundesregierung in Millionen bekommen.
Irak, Libyen, Syrien: Der syrische Bürgerkrieg war nie ein reiner Volksaufstand. Westliche Staaten, darunter die USA, Frankreich und Großbritannien, lieferten Waffen und finanzielle Unterstützung an – viele erinnern sich an den Begriff: – „moderate Rebellen“, die allerdings oft nicht zu unterscheiden waren von islamistischen Dschihadisten.
Eine schreckliche menschliche Tragödie, eine regelrechte Apokalypse: Der Konflikt hinterließ 500.000 Tote und über sechs Millionen Flüchtlinge. In der unmittelbaren Folge wurde Europa 2015 von der „Flüchtlingskrise“ überrollt, die maßgeblich von diesem Konflikt verursacht wurde.
Bleibt noch der anhaltende Ukrainekrieg: Kann auch die Eskalation in der Ukraine als Ergebnis eines westlichen Imperialismus betrachtet werden? Die Debatte darum ist faktisch unmöglich geworden ohne das von irgendwoher der Vorwurf kommt, man sei ein Putin-Versteher oder gar Russenknecht.
Immer wieder ist von einer Vorgeschichte des Ukrainekrieges zu hören. Wer davon offen spricht, der wird sofort als Feind des freien Westens und der Ukraine markiert. Das ändern allerdings nichts daran, dass es diese Vorgeschichte nun mal gibt!
Will das Folgende heute noch jemand bestreiten? Der Maidan-Umsturz 2014 wurde nicht vom Volk allein getragen, sondern durch westliche NGOs und US-Unterstützung massiv befördert. Das linksliberale US-amerikanische Portal „The Nation“ titelte: „Amerikas Absprachen mit Neonazis – Neofaschisten spielen eine wichtige offizielle oder tolerierte Rolle in der von den USA unterstützten Ukraine.“
Die NATO-Osterweiterung trotz anderslautender Zusicherungen an Russland in den 1990ern ist gut dokumentiert. Auch hier kann man kaum widersprechen: Der Krieg hat Millionen Menschen vertrieben, Europa ökonomisch geschwächt und einen neuen Kalten Krieg entfacht.
Fakt ist: Der Westen zerstört Staaten unter dem Deckmantel „humanitärer Einsätze“ oder „Demokratieförderung“ und importiert anschließend die humanitären und sozialen Folgen dieser Kriege nach Europa. Mit „Der Westen“ sind hier überwiegend die USA und wechselnde Verbündete gemeint, die sich jeweils durch ihre Unterstützung individuelle Vorteile erhoffen.
Fakt ist ebenfalls: Europa leidet heute unter den Folgen einer Außenpolitik, die nicht den europäischen Interessen, sondern den geopolitischen Ambitionen einer transatlantischen Elite dient.
Jeder würde dem Satz zustimmen, dass Massenmigration kein Zufall ist, kein Naturereignis wie ein Gewitter oder ein Tornado. Nicht von der Hand zu weisen ist, dass die illegale Massenmigration auch das unmittelbare Resultat imperialer Politik ist. Ein gemeinsamer Nenner zwischen Kritikern und Befürwortern der Massenzuwanderung dürfte sein, dass die illegale Massenzuwanderung ab 2015 ohne westliche Einmischungen nicht denkbar gewesen wäre.
Die Instabilität Nordafrikas und des Nahen Ostens ist ein Produkt westlicher Kriege. Migrationsdruck, soziale Spannungen, der Aufstieg migrationskritischer Parteien und der Zerfall politischer Stabilität in Europa sind direkte Folgen dieser destruktiven imperialen Politik.
Schärfer formuliert: Europa leidet heute an den Bränden, die es im Vasallentum gegenüber Washington teilweise selbst mit entfacht hat. Die Staaten sind zerrissen, Gesellschaften destabilisiert, die Demokratie erodiert. Der Ukraine-Krieg ist der vorläufige Höhepunkt, aber nicht das Ende dieser Entwicklung.
Wer heute die Akteure der zuwanderungsfreundlichen Politik kritisiert und dafür als rechtsradikal, rechts oder mindestens konservativ kritisiert wird, dem kann es passieren, dass er sich unvermittelt tief in einer traditionell linken politischen Dialektik wiederfindet und zu dem Schluss kommt: Wer Europa vor einer illegalen Massenzuwanderung retten will, muss den westlichen Imperialismus beenden und sich von transatlantischer Bevormundung befreien.
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Kommentar von Martin
J.D. Vance hat davor gewarnt, dass viele europäische Länder aufgrund ihrer laxen Grenzkontrollpolitik und der Einschränkung der Meinungsfreiheit Gefahr laufen, "zivilisatorischen Selbstmord" zu begehen.
In einem Interview mit Fox News hob der US-Vizepräsident die tiefen kulturellen und religiösen Bindungen zwischen den USA und Europa hervor und bezeichnete den Kontinent als "die Wiege der westlichen Zivilisation", die seiner Meinung nach nun in großer Gefahr sei.
Er sagte: "Die gesamte Idee der christlichen Zivilisation, die zur Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika führte, wurde in Europa entwickelt. Die kulturellen Bindungen, die religiösen Bindungen... diese Dinge werden über politische Meinungsverschiedenheiten hinaus Bestand haben", bevor er hinzufügte: "Aber ich glaube, dass Europa, und offen gesagt hätte ich das vor einem Jahr auch über Amerika gesagt, Gefahr läuft, zivilisatorischen Selbstmord zu begehen."
The Peoples Voice TV, Vance warns that the EU is facing civilizational suicide
Und genau das hatte Macron schon mit Putin besprochen, wie die kulturelle Identität gewahrt bleiben kann. Nur ist die Macrone halt ein Deep State Muppet.
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Kommentar von .TS.
@Schwar Zi: Die "Linken" kennen gar keine eigene kulturelle Identität. Oder behaupten mangels besserem Wissen sie sei jenseits der Sprache nicht erkennbar.
Daß sie sich damit selbst den Ast absägen der sie nährt - soviel Erkenntnis kann man von Leuten denen der tiefere Durchblick fehlt nicht erwarten. Man kann aber schon jetzt sicher sein daß dann wieder mal alle anderen an den Folgen schuld sein werden.
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Kommentar von Schwar Zi
Wirklich neu ist, wie sogenannte "Linke" mit Milliardären gemeinsame Sache machen, oder anders gesagt, sich vor deren Karre spannen lassen. Diese ganzen NGO's die sich von den Schab's und Soros finanzieren lassen. Sie begreifen nicht einmal das sie damit helfen, die eigene kulturelle Identität abzuschaffen. Diese "neue" Linke ist voller Hass und Ekel auf die eigene Kultur, die ihnen so viel ermöglicht hat. Alte Sozialisten und Kommunisten waren immer auch Patrioten.
Und ja, natürlich kann man einen wirtschaftlichen Konkurrenten schwächen, in dem man dessen Kontinent mit Millionen Flüchtlingen flutet. Wichtig dabei, voher "globale" Leader zu installieren, die die Grenzen offen lassen.
Beste Grüße aus Mitteldeutschland...
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Kommentar von Bernhard Kopp von Brackel
An der Brown University, Rhode Island, gibt es ein Watson Institut for International and Public Affairs, das seit vielen Jahren ein " Cost of War Project " fortschreibt, das sich nicht nur mit den amerikanischen Kosten, sondern auch mit den Kollateralschäden im Mittleren Osten und darüberhinaus - seit 9/11- detailliert befaßt. Demnach hat das amerikanischen Umpflügen dieser Weltregion nicht nur 30-40 Millionen Flüchtlinge produziert, sondern auch wesentlich den Emigrationsdruck nach Europa ausgelöst.
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Kommentar von .TS.
Soso, der "westliche Imperialismus". Übersetzung:
Washington tut sich fleißig dran verkosten, und uns bleiben nur die Kosten.
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Kommentar von Bernd Neumann
In dem Moment, wo jemand behauptet oder unterstellt, es gäbe „Europa“ oder „europäische“ Interessen, hat er schon verloren. Es gibt kein „Europa“ weder als selbstwirksames Subjekt noch politische Entität. Nicht einmal seine Grenze im Osten ist klar, Rußland jedenfalls ist kein europäisches Land, was aber disputiert wird.
Merkwürdigerweise werden nur bei Europa immer gemeinsame Interessen angenommen - sonst nirgendwo. Gibt es „asiatische“ Interessen, etwas, was Pakistan, China und Singapur genuin teilen? Oder, Marokko und Gabun? Oder Chile und Mexiko, ich lasse Nordamerika bewußt weg.
Die Europäer teilen nichts. Es gibt die EU, die einen Bundesstaat simulieren soll, aber schon an einem echten Krieg gescheitert ist, der gnadenlos offenlegte, daß der Kontinent Europa in Blöcke zerfällt, die es schon sehr lange gibt.
Natürlich ist Wallaschs These, daß die starken Migrationsströme durch Kriege oder Interventionen getrieben werden, nicht falsch, und trotzdem ist rs die typische Infantilisierung der Armutsvölker.
Afghanen, Araber, Afrikaner sind sowohl gescheiterte als auch erfolgreiche Völker. Gescheitert ist ihre Kultur, die keine funktionierenden Staaten schafft, und in Staaten wird sich die ganze Welt auch in den nächsten 100 Jahren organisieren, auch das Folge des Wegfalls kolonialer Herrschaft. Erfolgreich sind sie, weil sie Frauenemanzipation vermeiden und daher demographisch nicht zugrunde gehen, wie kurzfristig die Weißen und mittelfristig auch die Sinoasiaten.
Europa hat sich im Mittelalter erfolgreich gegen Islamisierung und Überfremdung gewehrt, auch das damals ein Lernergebnis aus den Verheerungen der Großen Völkerwanderung. Es war bereit, sich zu wehren, zu kämpfen, Krieg zu führen.
Der Autor dieses Formats aber hat im Haltungspazifismus sich wiedergefunden. Dann möge er den Muslimen auch mit dem Friedenszeichen gegenübertreten und darauf hoffen, daß ihn andere schon wieder raushauen werden.
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Kommentar von C Pfeiffer
Europa leidet heute unter den Folgen einer Außenpolitik, die nicht den europäischen Interessen, sondern den geopolitischen Ambitionen einer transatlantischen Elite dient.
Und - Europa leidet heute unter den Folgen von Strategien, die nicht den europäischen Interessen, sondern den geopolitischen Ambitionen einer transatlantischen Elite dient, hier:
Der Menschenfreund Soros arbeitet seit Jahren daran, Europa und die europäischen Gesellschaften zu verändern (The 'Soros Plan'). Er will sein Ziel durch die Umsiedlung von Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft erreichen. Bei der Vorstellung seines Plans beschrieb er ihn wie folgt:
„Die EU muss auf absehbare Zeit jährlich mindestens eine Million Asylsuchende aufnehmen.“ (Project Syndicate, 26. September 2015).
Das Europäische Parlament vertritt eine ähnliche Position. Die öffentliche Hand unterstützt Umsiedlungsprogramme und die Schaffung von Einwanderungsrouten. (2015/2342. (INI))
George Soros plant außerdem gemeinsam mit führenden Politikern in Brüssel, dass die Mitgliedsstaaten der EU die Grenzschutzzäune abbauen und die Grenzen für Einwanderer öffnen:
Der Milliardär sagte: „Unser Plan behandelt den Schutz von Flüchtlingen als Ziel und nationale Grenzen als Hindernis“ (Bloomberg Business, 30. Oktober 2015).
Auch in Brüssel kritisierten einige Politiker den Grenzschutz scharf. Der Migrationskommissar erklärte im Juni: Es sei keine gute Lösung, wenn EU-Mitgliedstaaten Zäune an den Außengrenzen errichten.
Teil des Soros-Plans ist die obligatorische Umverteilung der in westeuropäischen Ländern gesammelten Einwanderer durch Brüssel, insbesondere auf osteuropäische Länder.
George Soros schrieb über die Umverteilung von Einwanderern: „ Wenn sie nicht zu einem dauerhaften und obligatorischen Bestandteil des gemeinsamen europäischen Asylsystems werden, wird es auseinanderfallen. “ (Financial Times, 26. Juli 2015)
2016 legte die Europäische Kommission einen Vorschlag vor, der eine unbegrenzte Umverteilung von Einwanderern ermöglichen sollte (IP/16/1620). Im Einklang mit George Soros‘ Vorschlag wird auch die Asylagentur der Europäischen Union eingerichtet, was die nationale Autorität in der Einwanderungsfrage weiter untergräbt.
By the way - Der Österreicher Gerald Knaus - Mitinitiator und -aushandler des Flüchtlingspakts zwischen der Türkei und der EU von 2016 - ist auch so ein Soros-Gewächs:
Gründungsmitglied des European Council on Foreign Relations und war fünf Jahre lang Associate Fellow am Carr Center for Human Rights Policy der Harvard Kennedy School of Governance in den USA, wo er 2010/2011 zu State Building und Interventionen unterrichtete.
Herr Knaus taucht gelegentlich zum Thema "Flüchtlingssolidarität" bei den Nachtichtenshows der grossen Einheitsmedien auf:
Location Dachkammerl mit Dachschräge und Dachflächenfenster im Hintergrund & Dresscode Hoodie oder Sweater-outfit, ergibt insgesamt eine NGO-Stallgeruchs-Aura, wie es sich Politwerbezombis, die ein bisschen zu viel weißes Pulver geschnupft haben, so vorstellen.
Zielvorgabe: Alle Rezipienten sollen "mea culpa mea culpa mea maxima culpa" sermonisieren und sich mit der Faust der rechten Hand an die Brust schlagen...
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Kommentar von Robins Pierre
Die Krake des westlichen Imperialismus hat sich mehrfach gehäutet und tarnt sich nun als Demokratismus, Globalismus, LGBTQismus, Klimaismus. Wenn man Huxley vertsanden hat, geht es darum, daß die Krake der Macht den Menschen suggeriert, es seien ihre vitalen Interessen, die vertreten würden. Wenn es die eigenen Interessen sind oder als solche akzeptiert werden, hat man keinen Feind gegen den man agieren kann, das ist der Trick.
Das Ignazio Silone zugeschriebene Zitat "„Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus'. Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus'.“" trifft also zu, die Strippenzieher tarnen sich als Vertretung der Interessen der Menschen. Es ist eine trojanische Hegemonie des Eigeninteresses, und damit können sich ungewählte Bürokraten jenseits aller Wahlen tief eingraben und immer weitere Lügenmärchen erfinden hinter denen die Massen her trotten.
Wenn da nicht ein Donald Trump auf den Plan getreten wäre und sein Zauberehrling Elon Musk.
"Der Westen" wie hier so schön gesagt wird, sind im Wesentlichen die Briten und die Straussianer hinter dem Deep State, die weiterhin keinen Frieden in der Welt wollen, weil sie nur so ihre Strippen ziehen können.
Wer bei Thierry Meyssan Die Geschichte der Neuen Weltordnung und der Gründung der Fabianer durch Carnegie, Rockefeller und Konsorten nachliest, die sich eine sozialistische Agenda zur Tarnung verpaßt haben, der wird Stück für Stück mehr verstehen wie der Hase läuft.
Die Briten hatten scheinbar 1776 die Macht eines Weltreiches an die USA verloren, wer sich einarbeitet wird überrascht sein, daß sie sich (also: die City of London) durch Kredite an die verschuldeten US-Bürgerkriegsparteien wieder hintenrum eingekauft und 1871 die sogenannte "Republik" wieder klammheimlich übernommen haben, und das ist KEIN Gerücht, aber ein komplexeres Thema.
Was bedeutet das alles? Nun, der Erzfeind der friedlichen westlichen Völker, wo sitzt der? Die Antwort bekommt man, wenn man verfolgt, wer zwei Weltkriege gegen ein von Vatikan gelöstes Deutschland angestrengt und schließlich die amerikanische öffentliche Meinung mit in sein Boot bekommen hat.
Das bedeutet auch: daß sehr sehr viele ideologische Dogmen der Linken, von gar nicht linken Milliardären erfunden worden sind. Und das ist die wirklich bittere Pille, die gutmeinende Altlinke schlucken müssen: sie wurden betrogen. Der ganze menschelnde Kontext ist nur gelogen, es geht bei sämtlichen Massenbewegungen niemals um Freiheitsrechte der Menschen, sonst würden sie nicht von den Machthabern und ihren Vordenkern, bis jetzt zumindest, propagiert.
Wer Freiheit und Frieden für Menschen und Völker auf dieser Erde will, muß in der Tat, wie Putin es sagte, den Westen entnazifizieren.
Es ist kein Zufall, daß wir vor Jahren Bilder des jungen "Prinz Harry" mit Hakenkreuz-Armbinde gesehen haben. Das Haus Sachsen-Coburg-Gotha hatte sich nur in Windsor umbenannt, die politischen und familiären Verbindungen brachen natürlich nie ab. Nur eine Fassade, um die Menschen außerhalb eingeweihter Kreise zu täuschen.
Mit diesem letzten Satz kann man den größeren Teil der politischen Geschichte des Westens zusammenfassen.
Wer das begriffen hat, ist ein wesentliches Stück weiter und kann auch verstehen, weshalb zb ein CIA Leute wie Hemingway finanziert hat. Alles nur ein großes Betrugsspiel, eine Show für die Massen in ihrem Käfig von "Realitäts" Glauben, auch Matrix genannt.
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Kommentar von Palmström
Ja so ist es. Die westlichen Werte in der Ukraine sind die Rohstoffe.