Mit Blick auf die Debatte um 551 kritische Fragen der CDU an die Regierung rund um 600 Millionen Euro, die linke und linksradikale NGOs über Jahre von der Regierung abgegriffen haben, hat sich NGO-Boss Tobias Huch mal gefragt, wie es sein kann, dass seine Flüchtlingshilfe ganz ohne solche Förderprogramme wie „Demokratie leben!“ auskommt.
Und Huch hat sich ebenfalls gefragt, wie es die so üppig subventionierten NGOs hinbekommen, dass sie sich auch noch reinen Gewissens privat die Taschen vollstopfen. Huch empört sich nämlich, „dass teils 90 Prozent der Gelder in die Gehälter und Büros fließen“.
Tobias Huch schreibt über sich selbst, er sei „Journalist, Flüchtlingshelfer, Streamer & YouTuber“. Seine Selbstdarstellung auf X ist gefühlt einen Kilometer lang, der Mann hat schon viel gemacht, ist überall unterwegs. Etwas Oldschool könnte man sagen: Tobias Huch ist ein Tausendsassa, ein Hansdampf in allen Gassen.
Huchs Leitplanken sind wenig überraschend typisch links. Sein Habitat entspricht seinem Tun, er nennt sich unter anderem „Aktivist für Menschenrechte und gegen Faschismus, Rassismus, Nationalismus, Fake News und Antisemitismus“.
Umso wertvoller erscheint seine gestrige Explosion, denn hier kritisiert offenbar ein linker Idealist die korrumpierten Kollegen. Da hat einer die Schnauze gestrichen voll vom verlogenen Getue aus den eigenen Reihen, wenn es den NGOs nur noch darum geht, sich zu bereichern, immer einflussreicher zu werden und gegen andere eine linke Deutungshoheit zu beanspruchen.
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Für linke Idealisten wie Huch war das jetzt offenbar die eine Drehung zu viel. Hier seine Brandrede ins eigene Wohnzimmer – oder in die eigene WG – hineingeschrien:
„Seit über zehn Jahren leite ich eine #NGO.
Die Summe der Gelder, die die NGO von der öffentlichen Hand (z.B. #Bundesregierung) bekommen hat: 0 Euro
Die Summe meiner Gehälter: 0 Euro
Die Summe der Kosten für Büro und Dienstwagen: 0 Euro
Wir werden jedes Jahr durchleuchtet und hatten sogar eine richtige Revision durch die ADD (Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion) für fünf Jahre rückwirkend, wo wir JEDEN Cent und seine Verwendung nachweisen mussten. Sogar diese Prüfung haben wir vorbildlich bestanden.
Wir haben in einem siebenstelligen Volumen in #Kurdistan, im #Irak, in #Syrien, in der #Türkei, in #Griechenland und in der #Ukraine geholfen.
Jetzt sehe ich die Summen, die die öffentliche Hand an NGOs gibt und das teils 90% der Gelder in die Gehälter und Büros fließen.
Ich fühle mich verarscht.
Nicht ein einziges mal hat jemand von der Bundesregierung oder vom Auswärtigen Amt (
@AuswaertigesAmt
) uns Hilfe angeboten. Nein! Wir werden beispielsweise als eine der bekanntesten deutschen NGOs in der Autonomen Region Kurdistan ignoriert. In der ganzen Region spricht man mit großen Lob von unserer Hilfe und der Bundesrepublik Deutschland, weil man glaubt, wir würden so auch Deutschlan repräsentieren.
Tatsache ist: Alle Spendengelder sind durch mich privat gesammelt worden. Ich habe meine Social-Media-Reichweite nicht an Werbepartner gegeben und Millionen gescheffelt sondern Funraising für #Flüchtlingshilfe oder #Nothilfe betrieben. Für das #Erdbeben in der Türkei und Syrien waren es knapp 500.000 Euro und damit vermutlich sogar mehr als das Land #Bremen selbst geschickt hat. Auch von @bremen_de kam nie ein Feedback.
Die #CDU stellt eine Kleine Anfrage zu NGOs, die selbstverständlich gegenüber der Öffentlichkeit über die Verwendung öffentlicher Gelder Rechenschaft ablegen müssen. Es sind NGOs, die immer wieder in der Politik symbolisch rumgereicht werden. Man lobt sich gegenseitig. Ein Händeschütteln hier, ein Bundesverdienstkreuz da und so ist jeder zufrieden. Es gibt ein nettes Gehalt und man feiert sich. Selbst bezahlen muss man es ja nicht und richtig dafür trommeln auch nicht.
Sowas frustriert, wenn man hart für jeden Cent betteln muss und sich den Hintern aufreisst."
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Kommentar von Claudia Reich
Ja, die echten Idealisten gibt es auch - und vor denen habe ich, ungeachtet unterschiedlicher politischer Positionen allerhöchsten Respekt.
Es ist traurig, wie korrumpiert die regierungsnahen NGOs sind und wie sehr sich wirkliche Aktivisten abstrampeln für die Projekte, an die sie glauben. Dasselbe Geld, das in den regierungsnahen NGOs versickert, könnte in den Händen solcher Aktivisten die Welt verändern.
Schade, dass für wirkliche Veränderungen weder Geld noch Interesse von Seiten der Ministerien vorhanden ist. "Man" muss ja in allererster Linie an Freunde, Verwandtschaft und Weggefährten denken, die sich an der dicken Zitze der Steuergelder sattigen wollen. Und "man" möchte, nach dem eigenen Ausscheiden aus der Politik auch selbst so alimentiert werden in der passenden NGO. Ein klassischer Job, der der eigenen Ausbildung entsäche, ist einfach zu schlecht bezahlt...
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Kommentar von Gert Friederichs
Eine Durchsicht der Kommentare hier zeigt eine irgendwie über das Herz verbundene Einfühlsamkeit in das Wirken des Herrn Huch. Aber dennoch ist allen Kommentatoren der Zweifel an den Migrationsströmen anzumerken. Mir geht es nicht anders. Nur der Vorstoß von Merz geht nicht gegen die Migrationsindustrie sondern vordergründig gegen die ungesetzliche politische Tätigkeit von linksgrünen Organisationen. Wobei dies nur einen Teilaspekt darstellt. Es geht noch viel tiefer, es geht über die von diesen Gruppen übernommene Abschaffung der Gewaltenteilung (nicht nur in Berlin), die uns ein Herr Benjamin Lux eindeutig und grinsend vorgestellt hat.
https://www.facebook.com/Gegen.Betreutes.Denken/posts/3087289908218443/
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Kommentar von Peter Löß
@Abraham Isral
"Aber ich achte jeden Andersdenkenden, solange es fair und gewaltfrei zugeht."
Aber SICHER, die VÖLLIG GEWALTFREIE UND FAIRE MIGRATION, mit der wir dank antideutscher Politik spätestens seit 2012 leben müssen, die kennen wir ja Alle.
Und dann zeigen Sie uns bitte noch den GEWALTFREIEN Genozid, mit all den Neugeborenen namens Mohammed der hier an den Deutschen stattfindet, Erdogan sprach oft genug davon, verkürzt gesagt islamische Geburtenflutung Europas.
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Kommentar von Max Meier
Ob mit Steuergeld gefördert oder nicht - jede sog. Flüchtlingshilfe bewirkt nur eine Zunahme und Verstetigung des Zustroms besagter Migranten. Damit ist auch jeder vorgeblich idealistisch handelnde Flüchtlingshelfer bestenfalls ein nützlicher Idiot, schlimmstenfalls ein aktiver Mittäter bei der Zerstörung unserer Gesellschaft und Heimat.
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Kommentar von Prembs Markus
Das wird noch lustig werden wenn herauskommt, daß "Displaced Persons" nur ein Codewort für ganz andere Sachen ist. Die "Hilfe" der Clintons für Haiti ist ja auch legendär. Die Lügenwelt der ganzen vorgeblichen "Hilfen" bricht dieses Jahr noch zusammen.
Und dann ist Schluß mit dem linken Weltrettungsfaschismus.
Natürlich müssen immer nur Antideutsche und Antiweiße von weißem deutschem Geld gerettet werden.
Nicht weiße Deutsche und Europäer.
Jemand wie Huch mag vielleicht in seiner Weltsicht der Meinung zu sein, er hätte das Recht, nichtdeutsche Migranten zu "retten" indem er sie hier in Deutschland verköstigt, wo allein deren Hiersein uns erstens Unsummen kostet weil die gesamte linke Sozialindustrie von Mieten über Mahlzeiten bis dorthinaus damit die Deutschen abschröpft, und zusätzlich meint er wohl er könne die verbleibenden weißen Deutschen hier unter Migrationsstreß stellen, indem er das Paarungsauswahl massiv stört durch "Einmänner", von den kriminellen Folgen, Messerungen und Vergwaltigungen ganz zu schweigen. All das kann man recht einfach benennen.Das ist nicht nur volksschädigendes Verhalten, das ist eine stille Kriegführung gegen die Deutschen. Durch solche Aktionen, hier immer mehr bunte Nichtintegrationsfähige einzufluten, schädigen Leute wie Huch massiv die Ethnie der Deutschen.
Und dazu hat er keinerlei Recht, im Gegenteil hat er die Pflicht, so etwas zu unterlassen. Was man auch Zersetzung nennt.
Wie war das noch, was schrieb Earnest A. Hooton am 04. Januar 1943 im Peabodys Magazine über das "langsame Auszüchten" der Deutschen durch nichtdeutsche Zuwanderung?
Linke und Migrationsbesoffene wollen auch nicht denken, dann daß die Aufnahme von Migranten niemandem wirklich hilft und nur ideologische Augenwischerei ist, wurde schon vor vielen Jahren ganz einfach und logisch erklärt:
Welt Armut, Immigration und Kaugummibälle - Roy Beck https://www.youtube.com/watch?v=yqdbHbpl-Xo
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Kommentar von Ombudsmann Wohlgemut
Ich schließe mich meinem Vorredner an, seine Taten - falls sie denn nicht nur Show für seine Streamer-Karriere sind - verdienen Anerkennung und Dank.
Allerdings ist er ein "Aktivist" und seine Beschreibung klingt typisch antidemokratisch linksverkorkst...
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Kommentar von Abraham Isral
Na ja, die Sowjets und Mao haben sich auch nicht so richtig verstanden. Sozialistischer Neid eben.
Und wenn er tatsächlich so fleißig sammelt und hilft, so ist das anerkennenswert. Ganz sicher nicht meine politische Blase. Aber ich achte jeden Andersdenkenden, solange es fair und gewaltfrei zugeht.
Und die vollends gepamperten NGOs sollen offen legen wo die Millionen hin gehen. Da wird der mündige Bürger staunen.
Man kann nur hoffen, daß diese politischen Vorfeldorganisationen baldigst trocken gelegt werden.